Endometriose – Was ist das?

Was ist Endometriose?
Das Wort Endometriose leitet sich von „Endometrium“ ab und ist die medizinische Bezeichnung für die Gebärmutterschleimhaut. Die Gebärmutterschleimhaut baut sich im Laufe eines Monatszyklus auf, damit sich eine Eizelle ansiedeln kann. Bei einer Nicht-Befruchtung der Eizelle, wird diese mit der Regelblutung ausgeschieden. Bei einigen Frauen befinden sich jedoch Endometrium-Zellen nicht nur da, wo sie hingehören, sondern auch im Bereich der Eierstöcke, in den Eileitern, in der Gebärmuttermuskulatur, in oder auch an der Harnblase oder im oder am Darm. Diese „verirrten“ Zellen verhalten sich auch außerhalb der Gebärmutter so, wie sie es in der Gebärmutter getan hätten: Sie schwellen an und schließlich beginnt das Gewebe zu bluten. Es kann zu Entzündungen, Blutungen und Vernarbungen kommen sowie mit erheblichen Schmerzen einhergehen. Manchmal haben die betroffenen Frauen überhaupt keine Beschwerden, sind aber ungewollt Kinderlos.